Ein Film: “Die Gäste des Hotels Astoria”- Die Geschichte einer Flucht und familiären Unterdrückung

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“Die Gäste des Hotels Astoria” von Reza Allamehzadeh ist einer der ersten Filme über Geschichten der Exil-Iraner. In dem Beitrag geht es um einige iranische Flüchtlinge auf den Weg nach Westen nach der Revolution 1979.

Verschiedene Gruppen  geflohener Iraner halten sich im Hotel Astoria in Istanbul auf und hoffen, von anderen Ländern Asyl zu bekommen. Sie halten Schwierigkeiten und Gewalten aus, damit ihre nächste Generation ein besseres Leben haben würde.

Allamezade, der Regisseur, ist selbst Refugee, hat auch diesen Weg genommen und zehn Jahre später, im Jahr 1989, hatte er die Gelegenheit, seine Erfahrungen in einem Spielfilm darzustellen.

Allerdings ist die Handlung nicht nur die Geschichte von Migration und Flucht. Zwei Familien spielen die Hauptrolle im Film, ein junges Paar ohne Kinder, das andere mit erwachsenen Kindern. Die beiden Familien sollen nun ihr Verhältnis überdenken, sich an die neue Situation anpassen und sich entsprechend der Regeln der neuen Gesellschaft benehmen.

Poury (Shohreh Aghdashloo) und Karimnia, das Ehepaar, das im Zentrum der Geschichte steht, stellt die iranische Kernfamilie dar. Es geht darum, wie sich dieses Paar gegen die Betrügerei und Unterdrückung, die es in solchen Familien gibt, aufbäumt.

Die nächsten Generationen dieser Familien kommen in eine neue Welt und das geht nicht ohne die Schilderung einer Tragödie.

Der Film ist von den Produzenten in die HP-Qualität geworden und wurde mit englischem Untertitel am 11. April auf Youtube veröffentlicht.

 

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