Iranischer Geheimdienst wollte US-Aktivistin entführen

In Politik und Wirtschaft

Ein iranischer Geheimdienst wollte in New York lebende Aktivistin und Journalistin Masih Alinejad entführen und in Iran verschleppen, berichtet die US-Justiz. Zudem hatten sie geplant, weitere Personen aus den USA, Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu entführen.

Vier Agenten, die sich in Iran befinden, sowie eine Iranerin, die in Kalifornien lebt, macht die FBI für das Komplott verantwortlich. Der Plan war: Frau Alinejad in ein Drittland zu schleppen, um sie gefangen zu nehmen und zwangsweise in Iran zu überführen.

Die iranischen Agenten setzten Privatdetektive ein, um Frau Alinejad und Mitglieder ihres Haushalts in Brooklyn zu überwachen und Fotos und Videos aufzunehmen, heißt es in der Anklageschrift.
Die umfangreiche Überwachung beinhaltete die Live-HD-Video-Feeds von Alinejad zu Hause.

Masih Alinejad, 44, ist eine prominente Figur in sozialen Medien und moderiert eine Sendung TV-Sender Voice of America Persian.
Sie leitet die Kampagnen My Stealthy Freedom und White Wednesdays gegen die Kopftuchpflicht für Frauen in Iran.

 

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